Die Bergbauakademie Freiberg
 

Die Technische UniversitĂ€t Bergakademie Freiberg (links, mit Campus) ist die Ă€lteste Montan-UniversitĂ€t der Welt, gegrĂŒndet in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts von den KurfĂŒrsten von Sachsen; zugleich ist sie auch VorlĂ€uferin der ersten technischen Hochschulen im Lande. Goethe bewunderte ihre außerordentliche, bis heute stĂ€ndig erweiterte Mineraliensammlung mit Steinen und Edelsteinen aus aller Welt. Friedrich von Hardenberg (Novalis) und Alexander von Humboldt waren Studenten in Freiberg.

Die Bergakademie unterhĂ€lt Partnerschaften zu 25 auslĂ€ndischen UniversitĂ€ten, darunter allein sieben in den Vereinigten Staaten. Amerikanische Studenten machten bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges einen besonders grossen Teil der auslĂ€ndischen Studenten aus. LĂ€ngst ist die Bergakademie nicht mehr nur eine Hochschule fĂŒr das Berg-Ingenieurwesen, auch wenn dies die Mitte geblieben ist, aus der sich alles entfaltet.

NĂ€here Informationen finden Sie auf der Website der TU www.tu-freiberg.de  
 

Die Entstehung der Stiftung zur Förderung junger Wissenschaftler in Freiberg
 

Nach der Wende war die UniversitĂ€t begierig, so rasch wie möglich ihre verlorengegangenen Beziehungen nach Westeuropa und Amerika zu erneuern. Unmittelbar nach dem Fall der Mauer erreichte Walther Leisler Kiep, damals Vorsitzender der Atlantik-BrĂŒcke (ein 1952 gegrĂŒndeter Verein zur Förderung der deutsch-amerikanischen Beziehungen), ein Brief der Bergakademie Freiberg. Der Wunsch der Freiberger in ihrem Schreiben war, die Atlantik-BrĂŒcke möge ihnen doch helfen, ihren internationalen Standard, den sie im vergangenen Jahrhundert als fĂŒhrende Bergakademie, insbesondere in den Vereinigten Staaten, hatten, wieder zu erreichen. Es wurde in dem Schreiben daran erinnert, dass im 19. Jahrhundert in Freiberg mehr amerikanische als deutsche Studenten Bergbau studierten. Diesem Wunsch wurde gerne entsprochen.

Aus dieser Verbindung und durch viele Besuche der Familie Kiep in Freiberg entwickelte sich eine enge Beziehung zu der Stadt und ihren Menschen. Die Familie Kiep beschloss, die Stiftung zu erweitern, um junge förderungswĂŒrdige Wissenschaftler der TU Freiberg durch die Vergabe eines Geldpreises zu unterstĂŒtzen.
 

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